Der Träger ist eine Elterninitiative




Konzeption

Kindertagesstätte Zauberland







Leitsatz


Zeit nehmen

Zeit haben

Zeit lassen


Zusehen

Zuhören

Zusprechen


Mitfühlen

Miterleben

Mitgehen


und nicht nur auf glatten Straßen

auch auf den Wegen, die noch

niemand gegangen ist, damit Spuren

bleiben und nicht nur Staub!















1.0. Rahmenbedingungen


1.1. Der Träger

Der Träger unserer Kindertagesstätte Zauberland und des Kindergartens

Räuberhöhle in Abenden ist die Elterninitiative Nideggen e.V. Der Verein hat ´folgende Mitglieder:


- Alle Eltern, deren Kinder das Zauberland oder die Räuberhöhle

besuchen ( aktive Mitglieder )


- Alle Eltern, die ihre Kinder bei uns angemeldet haben und auf einen

Kindergartenplatz warten (Anwärter auf aktive Mitgliedschaft)


- Freunde und Gönner ( passive Mitglieder )


Die Geschäftsführung in allen Vereinsangelegenheiten obliegt dem von den Mitgliedern gewähltem Vorstand. Dieser ist auch für alle trägerspezifischen Aufgaben zuständig, so z.B. Kontakt zu Behörden, Finanzierung der Einrichtung, Personalangelegenheiten, Weiterentwicklung der Einrichtung, Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Leiterinnen.


Die 4 Gruppen des Zauberlandes

Das Zauberland bietet verschiedene Betreuungsformen/Gruppenformen an:


1.) Eine Integrative Gruppe mit 15 Kindern im Alter von 2 -6 Jahren


2.) Eine Gruppe mit 25 Kindern von 3 – 6 Jahren


- ( = unsere Drachengruppe )

- Zukunftsperspektive: 20 Kinder von 2 – 6 Jahren


3.) Eine Gruppe mit 15 Kindern im Alter von 0,4 – 6 Jahren;


- Kinder unter 3 Jahren (7 Kinder) , Kinder über 3 Jahren (8 Kinder)


4.) Eine integrative Gruppe mit 15 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren


- Kinder mit Behinderung (5 Kinder) , Kinder ohne Behinderung (10 Kinder)



1.3.Betreuungszeiten/Schließungszeiten


Betreuungszeiten

25 Stunden / Zeitfenster von 7.00 – 12.30 Uhr

35 Stunden / Zeitfenster von 7.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

35 Stunden / Zeitfenster von 7.00 – 14.00 Uhr

45 Stunden / Zeitfenster von 7.00 – 17.00 Uhr


Schließungszeiten

Sommerferien / 3 Wochen

Osterferien / 1 Woche

Weihnachtsferien / jedes 2. Jahr (zwischen Weihnachten und Neujahr)

In den Schließungszeiten steht die Nachbareinrichtung „Maria Goretti“ für dringende Betreuungsfälle zur Verfügung.



1.4. Wo sind wir?


Unsere Kindertagesstätte liegt am Stadtrand von Nideggen am Rande des Nationalparks Eifel

Fotos einfügen mit Hausskizze



1.5. Unsere Aufnahmekriterien

Die Aufnahme des Kindes richtet sich nach den Vorschriften des Gesetzes zur Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz – KiBiz) sowie den jeweiligen, durch den Rat der Tageseinrichtung festgelegten Aufnahmekriterien, welche zurzeit lauten:


- Platz auf der Warteliste

- Alter des Kindes

- Zahl der Geschwisterkinder bis acht Jahre

- Wohnort

- Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigten

- Verbleibende Kindergartenjahre Altersstruktur der Gruppe / Belegung der U3 Plätze


Die integrative Aufnahme wird durch das Team der Gruppe und den

Therapeuten, unabhängig der genannten Aufnahmekriterien, entschieden.


Die Aufnahme für die U3 Plätze erfolgt unter folgenden Kriterien:


- Ortszugehörigkeit ( Südkreis)

- Geschwister in der Einrichtung

- Anmeldedatum, bei Anmeldungen von Kindern unter einem Jahr wird das Alter des Kindes berücksichtigt

- Berufstätigkeit der Eltern; bei Alleinerziehenden mit und ohne Berufstätigkeit wird im Einzelfall entschieden

- Alterstufe gleich belegen


Für jede Betreuungsform wird eine eigene Warteliste in der Unterteilung 25 /35 und 45 Stunden geführt



2.0. Unser Team


2.1. Zusammensetzung des Teams

- Für die pädagogische Arbeit stehen pro Gruppe 2 – 3 ausgebildete Erzieherinnen zur Verfügung.

- Die integrativen Gruppen werden durch einen Zivildienstleistenden, so wie nach Bedarf und Feststellung durch Einzelfallhilfen unterstützt.

- Zusätzlich stehen eine gruppenübergreifende Fachkraft und Ergänzungskraft zur gruppenübergreifenden Unterstützung bereit.

- Die Erzieherinnen verfügen über unterschiedliche Zusatzausbildungen: Heilpädagogik, Kinderschutzfachkraft, Sicherheitsfachkraft, U3 Betreuung

- Die Leiterin der Einrichtung ist von der Gruppenarbeit freigestellt und übt gleichzeitig die Funktion der Integrationsfachkraft, Kinderschutzfachkraft und QM-Beauftragten aus.

- Für die therapeutische Mitarbeit stehen 1 Sprachtherapeutin, 1 Logopädin, 2 Physiotherapeuten und 1 Psychologe zur Verfügung.

- Wir sind ein Ausbildungsbetrieb! Wir haben die Möglichkeit 1 Berufspraktikanten auszubilden

- Für das täglich frische Mittagessen sorgen 3 Küchenkräfte.



2.2. Ideologie des Teams/ Kommunikation im Team und mit dem Träger


Wir sehen in der Begleitung der Kinder eine verantwortungsvolle, vorbildhafte und aktive Rolle, die voraussetzt, dass wir:


- Eine professionelle Haltung gegenüber Kindern haben

- Professionelles Wissen über Kindheit, Entwicklung und Bildung haben

- Professionelles Handeln in allen täglichen Gegebenheiten haben.


Hierzu nehmen wir regelmäßig an Fort und Weiterbildungen teil und tauschen uns fachlich im Team aus.

Dienstbesprechung des gesamten Teams findet 1 x monatlich ab 16 Uhr statt. Die Kita ist dann geschlossen.

Einmal Wöchentlich findet ein Austausch im kleinen Team (1 Mitarbeiterin pro Gruppe) statt.

Die Zusammenarbeit mit den Trägervertretern ist immer an der Weiterentwicklung der Kita orientiert. Es besteht ein regelmäßiger Austausch mit allen Mitarbeitern, auch in Form von Betriebsversammlungen, und die Kita-Leitung nimmt an den monatlichen Vorstandssitzungen teil.



3.0. Die pädagogische Praxis


3.1. Unser Erziehungsstil

Wir arbeiten in unserer Kindertagesstätte nach dem demokratischen Erziehungsstil, der sich für uns durch folgende Schwerpunkte auszeichnet:


- Verantwortung für Menschen und Dinge übernehmen; sie achten und schätzen, Zivilcourage entwickeln

- Freund sein können und das Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz behalten

- Mitbestimmen, Mitreden und Mitgestalten können.

- Grenzen setzen und einhalten

- Die Individualität und Persönlichkeit bewahren

- Regeln gemeinsam mit den Kindern aufstellen

- Gleichberechtigung für alle (Herkunft, Behinderung)

-Vertrauen schaffen und Mut machen

- Werte und Normen schaffen für ein friedvolles und gewaltfreies Miteinander

- Vorbild sein für Kinder und Erwachsene



3.2. Unsere Bildungsbereiche


Wir sind eine Bildungseinrichtung und möchten unsere Kinder zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten erziehen; ihnen Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen geben und ihre kulturellen und interkulturellen Kompetenzen fördern.

Ausgerichtet an den Stärken, Interessen und Bedürfnissen der Kinder werden diese Prozesse gemeinsam, d.h. Familie, Kind und Kita, kommunikativ und kooperativ gestaltet.

Bildungsmöglichkeiten stecken in vielen Alltagssituationen und Dingen, die dem Kind die Möglichkeit geben sich damit auseinander zusetzten. Wir sehen darüber hinaus unsere Aufgabe Bildungssituationen zu schaffen, Erfahrungen anzubieten und Lerninhalte in den Jahresablauf einzuplanen.


Inhalte unserer Bildungsbereiche


Soziales, Sprache und Kommunikation


Sozialerziehung


- Auseinandersetzung mit der eigenen Person, anderen Kindern und Erwachsenen

- Selbstbewusstsein stärken

- Agieren mit Stärken und Schwächen


Sprachpflege


- Effektives, Sprachförderndes Verhalten durch Interaktion

- Spezielle zusätzliche pädagogische Sprachförderung

- Delfin 4 – Kinder ab 4 Jahren

- Hören, Lauschen, Lernen für Kinder im letzten Halbjahr vor der Einschulung


Literatur

- Umgang mit Büchern; interaktives Vorlesen; zusätzliche Vorleseangebote

- Hauseigene Bücherei


Spiele

- Kreisspiele, didaktische Spiele, Rollenspiele


Körper und Grobmotorik

- Bewegungserziehung und Rhythmik


Sachbegegnung/Ernährung

- Hauswirtschaftliche Tätigkeiten


Musik


Musikalische Früherziehung


Medienerziehung

- Selbstständiger Umgang mit Kindergartenmedien

- Bücher, Spiele, Sprache usw.


Glaube, Ethik und Weltverständnis


Religionserziehung……

- Vermittlung von ethischen und moralischen Werten und Normen;

- Vermittlung von Herzensangelegenheiten (Liebe, Licht, Lachen und Mitgefühl)


Friedenserziehung

- Verbale Lösungen für Konflikte finden; friedliche Gestaltung des Gruppenlebens


Kunst und Feinmotorik


Ästhetische Elementarerziehung:

- Plastisches, bildnerisches, dekoratives Gestalten


Naturwissenschaft und Technik


Natur und Umweltbewusstsein

- Experimente, Waldtage, bewusster Umgang mit der Natur

- Naturereignisse erleben und erkennen

- Sinneserfahrung in der Natur und im Garten der Kita ( Insektenhotel, Kräuterschnecke, Obstbäume, Gewürze, Blumen


Zahlen, Formen und Farben


- Mathematisches Verständnis entwickeln

- Wahrnehmung für die Unterschiedlichkeit der Farben

- Umgang und Experiment mit Farben


Verkehrserziehung


- Richtiges Verhalten im Straßenverkehr, Verkehrsregeln kennen lernen

- Bordsteintraining mit der Polizei


3.3. Integration in der Kita


Integration in unserer Kindertagesstätte heißt die gemeinsame Begegnung und der Austausch in gegenseitiger Akzeptanz von Kindern, Eltern und Erziehern.

Wir leben Integration als selbstverständliche Gegebenheit unseres Zusammenseins in allen Gruppen und zu allen Zeiten. Ein übergeordnetes Ziel ist dabei, dass jedes Kind nicht nur weiß, dass es normal ist, verschieden zu sein, sondern auch viel konkretere Erfahrung damit hat, dass gerade unsere Verschiedenheit unser Zusammenleben bereichert.


Intensiv arbeiten die integrativen Gruppen mit dem Blick darauf, den Kindern mit und ohne Behinderung soviel Gemeinsamkeit wie möglich zu schaffen, aber soviel Differenzierung zu geben, wie es im Einzelfall nötig ist.

Hierzu werden heterogene Kindergruppen gebildet, die gut strukturierte Angebote an Spiel, Lern und Handlungsmöglichkeiten haben; wo Therapieangebote in den Alltag integriert und individuelle Förderprogramme erstellt werden.

Mit dem Einstieg ins Modellprojekt „Betreuung von Kindern mit Behinderung unter 3 Jahren“ wurde uns die Möglichkeit eröffnet, unser Konzept zu vervollständigen und die Überprüfung zu beginnen, welche Rahmenbedingungen hierzu notwendig sind. Wir sind gespannt und motiviert für Neues in dieser Zeit im Modellprojekt, die im Juli 2011 endet.


In unserem gesonderten „Integrationskonzept“ bekommen Sie ausführliche Informationen zu:


- Einleitung der Integrationsmaßnahme

- Die Aufnahme

- Die Eingewöhnung

- Interdisziplinäre Zusammenarbeit

- Die Begleitung der Eltern

- Hilfeplangespräche

- Beratungen und Unterstützungen


3.4. Betreuung von Kindern unter 3 Jahren


Das Kind unter 3 Jahren, das zum ersten Mal eine Kindertagesstätte betritt, steht am Anfang einer Reihe von spannenden Erfahrungen.

Zu der Fülle der neu zu bewältigenden Aufgaben gehören das Kennen lernen neuer Räume und Materialien. Das Kind und seine Familie müssen Beziehungen zu fremden Betreuungspersonen aufbauen. Das Zusammensein mit vielen anderen Kindern ist neu und ungewohnt, es muss seinen Rhythmus teilweise dem Tagesablauf der Kita anpassen und es muss eine mehrstündige Trennung von seinen Eltern verkraften. Das ist für das Kleinkind sehr anstrengend.

Um dem Kind, die in der Familie erworbene Sicherheit auch in unserer Einrichtung zu geben, möchten wir von Anfang an den Aufbau einer tragfähigen Bindung fördern. Als feinfühlige, neue Bindungspersonen wollen wir Ihr Kind wahrnehmen, seine Signale korrekt interpretieren und beantworten und es angemessen beobachten. Grundvoraussetzung hierzu sind die ersten Wochen in der Kindertagesstätte, die Eingewöhnung!


In unserer Konzeption „ Betreuung von Kindern unter 3 Jahren“ werden folgende Bereiche ausführlich beschrieben:


- Eingewöhnungsprozess

- Beziehungsorientierte Pflege und Selbstständigkeit

- Sauberkeitserziehung

- Essen

- Sprache

- Bewegung

- Elterngespräche


3.5. Unsere Eingewöhnungszeit

Wir möchten langsam Vertrauen aufbauen

Der Übergang von der familiären Betreuung in die Kindertagesstätte ist für Kinder und auch für Eltern ein großer und herausfordernder Schritt.

Wir möchten mit unserem Modell den Kindern Zeit geben, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und eine Bindungsbeziehung zur Erzieherin zu knüpfen. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die Einbeziehung eines Elternteils oder einer Bezugsperson in den Eingewöhnungsprozess..

Bevor wir mit der Eingewöhnung beginnen, findet ein Informationsnachmittag / abend statt.


- 2 Kennenlernnachmittagen vor den Sommerferien ermöglichen Eltern und Kindern einen ersten Einblick in den Gruppenalltag.

Nach den Sommerferien starten wir die kontinuierliche Eingewöhnung. Für die ersten beiden Wochen sprechen wir mit den Eltern individuelle Termine ab.


- Diese finden täglich statt und ermöglichen somit, in der Anwesenheit einer Bezugsperson, dass das Kind sich langsam in das Gruppengeschehen eingewöhnen kann.


- Die ersten Trennungsversuche werden individuell vereinbart.


Für die Kinder unter 3 Jahren arbeiten wir angelehnt an das Berliner Modell. Näheres hierzu im Konzept „U3 Betreuung“


Für Kinder, die während eines laufenden Kindergartenjahres aufgenommen werden, vereinbaren wir eine individuelle Eingewöhnungszeit.


3.6. Unsere Vorschulerziehung


Kindergartenzeit heißt Vorschulzeit……


Mit Beginn der Kindergartenzeit bereiten wir die Kinder spielend auf die Schulzeit vor. Alle Eckpunkte, die ein Schulfähigkeitsprofil nennt, sind im täglichen Ablauf enthalten und werden, je nach Alter der Kinder, unterstützt und gefördert.

Das Abschlussjahr dient der intensiveren Vorbereitung auf die Schule und wird von unserem Vorschulteam vorbereitet und in einem Informationsnachmittag vorgestellt. Dort werden Grundthemen (Farben, Formen, Zahlen) vertiefend bearbeitet und praktische Lebensbereiche (Berufe, Brandschutz, Erste Hilfe ect) aufgegriffen.


- Es werden zwei feste gruppenübergreifende Kleingruppen gebildet.

- Die intensive Vorbereitung findet an zwei Nachmittagen (14.15 – 15.30 Uhr) in gruppenübergreifenden Räumen (Werkraum, Turnhalle) statt.

- Die Kinder bekommen an diesen Nachmittagen „Hausaufgaben“ auf, die dann im Rahmen der individuellen Förderung in den jeweiligen Gruppen bearbeitet werden.

- Arbeiten der Kinder können an einer großen gemeinsamen Vorschulwand präsentiert werden.

- Exkursionen(z.B. Feuerwehr, Polizei, Zahnarzt, Krankenhaus ect.) und Angebote wie z.B. „Kinder lesen für Kinder“ mit der Grundschule bereichern das Vorschulangebot.

- Gemeinsame Theater oder Kinobesuche

Eine Abschlussfahrt (in der Regel mit Übernachtung) und eine feierliche Abschlussfeier runden das letzte Kindergartenjahr ab.



3.7 Sprachförderangebote

Wir bieten in unserer Kindertagesstätte 2 Sprachförderangebote an:


a) Hören, Lauschen, Lernen


Das Würzburger Sprachprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.

Der Erfolg eines Kindes beim Lesen und Schreibenlernen hängt wesentlich davon ab, inwieweit es in der Lage ist, Sprache losgelöst von ihrem Inhalt in ihren kleinsten Teilen, den Phonemen zu erkennen, die später dann durch Schriftzeichen repräsentatiert werden können. Dies wird als phonologische Bewusstheit bezeichnet. Um den Kindern diese Fertigkeiten zu vermitteln, wurde das Trainingsprogramm entwickelt und wird inzwischen mit großem Erfolg in der Kindertagesstätte angewandt. Rückmeldungen der Schule bestätigen dies.

Spielerische werden die Kinder durch Lauschspiele, Reime, Sätze und Wörter, Silben, Anlaute und den Umgang mit Phonemen an diese schwierige Aufgabe herangeführt und sind dann für den Einstieg in den Lese und Schreibprozess gut gerüstet.




b) Sprachförderung nach Delfin 4


Sprachkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz. Von ihr hängen die Persönlichkeitsentwicklung, sowie die Bildungsprozesse junger Kinder entscheidend ab. Aus diesem Grunde werden Kinder zwei Jahre vor der Einschulung durch ein Screening - Delfin 4- mit Hilfe von zwei Stufen spielerisch untersucht, ob ein Sprachförderbedarf besteht. Festgestellt wird dadurch auch eine mögliche Sprachentwicklungsstörung.

Kinder, die hier auffällig werden, werden durch zusätzliche Angebote spielerisch in ihrer Sprachkompetenz gefördert und gestärkt.

Zielgruppen dieser Förderungen sind:


- Kinder mit Deutsch als Erstsprache, die nicht altersgerecht entwickelte Fähigkeiten in Deutsch aufweisen

- Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache, die nur über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen.


Ein gut fundamentiertes Sprachförderkonzept –„Mach mehr mit Max“, begleitet uns interaktiv durch die Förderzeit und soll den Kindern mit Spaß Sprachfähigkeiten näher bringen.

Förderung der (Sprach-)Entwicklung von Kindern ist nicht nur Aufgabe des Kindergartens, sondern auch eine Aufgabe der Eltern. Deshalb sind wir bemüht, auch sie als Eltern an der Förderung teilhaben zu lassen, binden Sie mit ein und geben Ihnen Anregungen, wie Sie zu Hause weiter fördern können.


3.8. Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation


Vorausgesetzt dem schriftlichen Einverständnis der Eltern, beobachten und dokumentieren wir mit Hilfe eines Entwicklungsbegleiters (Beobachtungsbogen) die Kompetenzen der Kinder in verschiedenen Bereichen. Hierzu zählen die soziale Entwicklung, das Spielverhalten, die emotionale Entwicklung, das Konfliktverhalten, die Selbstständigkeit, das Weltverständnis, die kognitive Entwicklung, das Sprachverständnis, Grob und Feinmotorik, die Wahrnehmung, die Kreativität und der Gesamteindruck des Kindes in der Gruppe.

Hieraus können wir ein Bild von den Interessen und Stärken des Kindes bekommen, die als Grundlage des pädagogischen Handels dienen. Bereiche, die einer weiteren und zusätzlichen Förderung bedürfen, werden im täglichen Ablauf aufgegriffen.

Die Dokumentationen sind für Eltern jederzeit einsehbar und werden vor der Einschulung in einem Abschlußbericht zusammengefasst.


Gemeinsam mit den ortsnahen Grundschulen und Kita’s überprüfen wir kontinuierlich das Schulfähigkeitsprofil und dessen Umsetzung.



4.0. Das Leben in der Kita


4.1. Unser Tagesablauf


Ein Tag im Zauberland

- 07.00 – 09.00 Uhr Bringzeit (während den Ferien bis 10.00 Uhr

- 07.00 – 07.30 Uhr Auffanggruppe Zwergengruppe

- 07.00 – 10.30 Uhr Gleitendes Frühstück

- 07.00 – 12.00 Uhr Freispiel

- Gruppenübergreifend ( Flur, Außengelände)

- Angeleitete Angebote ( Vorschule, Turnen,

- Kreisbeschäftigungen, Gestaltungsarbeiten)

- Therapien für integrative Kinder ( Sprachtherapie,

- Krankengymnastik, Diagnostik)

- 12.00 – 12.30 Uhr Abholzeit nach Betreuungsvertrag

- Vorbereitung auf das Mittagessen

- 12.30 – 13.45 Uhr Mittagessen

- Anschließendes Zähneputzen

- Mittagsruhe / Schlafzeit

- ab 14 Uhr Abholzeit bzw. Bringzeit, je nach Betreuungsvertrag

- Freispiel

- Nachmittagsangebote ( Vorschule, Turnen, Ausflüge, Exkursionen, hauswirtschaftliche Tätigkeiten)

- 15.00 Uhr – 15.30 Uhr Obstrunde

- 16.15 Uhr – 17.00 Uhr Auffanggruppe Zwergengruppe oder Außengelände

- 17.00 Uhr Betreuungszeit zu Ende


4.2 Das Freispiel und seine Bedeutung

Was erfahren Kinder im Freispiel?


Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen – sich helfen, akzeptier